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Bochum-Stahlhausen, Friedenskapelle im Q1

Q1-Eins im Quartier. Haus für Kultur, Religion und Soziales

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Die Friedenskapelle: Ein geistliches Zentrum
Durch den Um- und Ausbau der Friedenskirche zu einem Stadtteilzentrum (Q1) wurde die Kirche nicht aufgegeben, nicht entwidmet. Vielmehr wurde der ehemalige Altarbereich zum neuen geistlichen Zentrum des Q1 umgebaut, der Friedenskapelle. Der neue Sakralraum stellt eine transluzente Membran zur Kommunikation zwischen dem Vorfindlichen und dem Unverfügbaren dar. Als geistliches Zentrum des Hauses ist er ein Ort zur kreativen Entfaltung des Sinnes und Geschmacks für das Unendliche, ein Ort für religiöse, spirituelle und seelsorgliche Arbeit. Die Friedenskapelle ist offen für alle Menschen (aus dem Stadtteil). Gastgeber ist die Evangelische Kirchengemeinde Bochum.

Die Evangelische Kirchengemeinde im Bochumer Westend möchte sich künftig stärker als offene Kirche für den Sozialraum engagieren und auch seine geistlichen Angebote in diesem Geist ausbauen. Dazu gehören die Entwicklung neuer liturgischer Formen und der lebendige Austausch mit anderen religiösen Gemeinschaften im Sozialraum.

Q1 - Eins im Quartier - Haus für Kultur, Religion und Soziales im Westend

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Das „Q1 – Eins im Quartier. Haus für Kultur, Religion und Soziales“ im Bochumer Westend leistet einen nachhaltigen Beitrag zur sozialen und kulturellen Entwicklung des Bochumer Westends (Griesenbruch, Stahlhausen, Goldhamme). Es steht für eine Öffnung und die dynamische Weiterentwicklung bereits bestehender sozialer Angebote und Arbeitsfelder. Die Aktivitäten im Q1 werden initiiert und realisiert von professionellen und ehrenamtlichen Kräften (auch Gruppen, wie die Guttempler „ Stadtmitte“) und sollen den gesellschaftlichen Zusammenhalt (im Stadtteil) stärken, wobei die interkulturelle, interreligiöse, intergenerationelle, auf Dialog angelegte Bildung und Beratung eine ebenso große Rolle spielt wie die Vernetzung im Stadtteil.

Grundidee des Hauses

Die Architektur des Q1 ist gezielt auf Begegnung und Dialog angelegt. Durch die Um- und Anbaumaßnahmen sind Räume verschiedener Größe und unterschiedlichen Zuschnitts entstanden, die je nach den Bedürfnissen der Nutzer*innen gestaltet werden können: fünf Büros, zwei Gruppenräume, ein kleiner Bürgersaal, ein großer Bürgersaal, ein „Raum der Stille“ (geistliches Zentrum) sowie ein großzügiges Begegnungsareal mit Küche. Auf der Empore des großen Bürgersaals befindet sich ein Kunst-Atelier; im Quartiersatelier (Gemeinderaum) ist die Initiative Keywork beheimatet, die ein künstlerisches, kreatives Umfeld bietet, in dessen Rahmen auch Gesprächskreise und andere Begegnungen stattfinden können. So findet seit Jahren das „Hoffest bei Fred „ jährlich am 1.Samstag nach dem 11.September statt: Zeit:15,00 - bis 18,00.Uhr

Unter dem Dach des Q1 werden bereits entwickelte und noch zu entwickelnde Projekte, Programme und andere Aktivitäten für junge und ältere Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sprache im Stadtteil verortet und verbunden. Der gestaltete Innenhof bietet weitere Begegnungsmöglichkeiten. Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein.

Über den Innenhof besteht eine unmittelbare Verbindung zum Jugendzentrum KITT‘5ive mit mehreren multifunktionalen Räumen sowie einem eigenen Büro. Das Jugendzentrum ist im ehemaligen Küsterhaus der Friedenskirche untergebracht.

Die Friedenskapelle im Q1 ist als „Raum der Stille“ offen für alle Menschen (aus dem Stadtteil). Gastgeberin ist die Evangelische Kirchengemeinde Bochum.

Erster Preis der Wüstenrot Stiftung

2016 wurde das Q1 mit dem Ersten Preis der Wüstenrot Stiftung zum Thema „Kirchengebäude und ihre Zukunft“ ausgezeichnet.

Die Evangelische Kirchengemeinde und der Verein IFAK e. V. – Verein für multikulturelle Kinder – und Jugendhilfe im Bochumer Westend (Griesenbruch, Stahlhausen und Goldhamme) haben sich mit Unterstützung der Stadt Bochum zu einem Kooperationsverbund zusammengeschlossen, um die Lebensbedingungen der Einwohner aus unterschiedlichen Kultur- und Religionskreisen zu verbessern, Benachteiligungen entgegenzuwirken, sowie die Lebensqualität und die Chancengleichheit zu erhöhen

20. Jahrestag „Solinger Brandanschlag“

Aus der Bochumer Gemeinschaft „Stadtmitte“ haben fünf Mitglieder Flagge gezeigt für Gleichheit und Frieden.

Sie sind der Meinung, dass auch wir Guttemplerinnen und Guttempler Toleranz zeigen müssen und eintreten

sollten gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit.

 Im Jahr 2000 gab es etwa 1.100 Anschläge mit rechtsradikalem Hintergrund, 2007 waren es sogar
 1.700. Diese Zahlen stimmen traurig und beunruhigen gleichzeitig.
 Zur Erinnerung: In Solingen haben junge Rechtsradikale am 29.05.1993 einen Brandanschlag verübt, der fünf

junge türkische Mädchen und Frauen das Leben gekostet hat. Wir haben am 20. Jahrestag die Familie Genc besucht,

um Anwesenheit und Verbundenheit zu zeigen. Das Wohnhaus wird durch einen hohen Eisenzaun mit Tor und mit Bewegungsmelder und Kameras geschützt.
Die Familie hat Angst. Es waren zusätzlich Polizisten und Verfassungsschützer anwesend.

Gedenken am Mahnmal zur Versöhnung

Es ist schon eine sehr beeindruckende Bronze-Skulptur: Ein Mann und eine schwangere Frau zerreißen ein Hakenkreuz.

Sie werden umgeben von einer ständig wachsenden Schutzmauer aus Ringen, auf denen die Namen der

Spender und ihre Wünsche eingraviert sind. Auch wir sind dort jetzt vertreten.


 Die eingebauten gestifteten Ringe wurden gefunden und besichtigt.

   
                                                                  

 Teilnehmer/Innen des christlich-islamischen Gesprächs in der Merkez-Moschee.