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Die politische Bedeutung des Kirchturmes mit der Gedenkkapelle als Mahnmal 

Die Bochumer Christuskirche wurden in den Jahren 1877-1879 erbaut. In einem Neubauviertel nahe den Stahlwerken des Bochumer Vereins sollte sie als Gottesdienststätte auch der Befriedung sozialer und klerikaler Gegensätze dienen. 
Sie wurde als Symbol der Union von lutherischen und reformierten Gemeinden Bochums verstanden. Zugleich aber war sie Zeugnis der 1870/71 entstandenen nationalen Einheit Deutschlands. Das Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs in der Turmhalle der Christuskirche wurde zwischen 1929 und 1931 geplant und errichtet – auf dem Höhepunkt der politischen und wirtschaftlichen Krise der Weimarer Republik. Ein durchlaufendes Goldmosaik verbindet die Namen der Gefallenen als Gesamtkunstwerk mit der Kapelle zu einer Einheit. Im Bereich der Leibungen des Eingangsportals des Turms wurden 28 Staaten verzeichnet, die im Ersten Weltkrieg gegen Deutschland und seine Verbündeten kämpften. Der Gläubige sollte diese Zone des Todes vor jedem Gottesdienstbesuch durchschreiten müssen, und mit den in solidarischer Ordnung angebrachten 1400 Namen der Gefallenen
an die Schmach der Niederlage erinnert werden. An der Stirnseite des Gewölbes über den Zugängen zum ehemaligen Kirchenschiff befindet sich in einer Apsis ein Mosaik, das den auferstandenen Christus zeigt, der sich segnend aus dem Heer der Gefallenen erhebt und mit leerem, gleichsam unbeteiligtem Blick über den Betrachter hinweg sieht. Die Szene ist unterschrieben mit den Worten: „Und ich, wenn ich erhöhet werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen“. 
Aus historischer Sicht betrachtet, sollte das Denkmal in den Sog einer nationalistischen Ideologie ziehen, die der Qual und der Sinnlosigkeit des Todes alles andere als gerecht wird. Christliche und nationalistische Auferstehungshoffnungen wurden verknüpft und der gefallene Soldat für diesen Zweck instrumentalisiert. Die Verfechter dieses religiösen beeinflussten Nationalismus tragen auch die Verantwortung dafür, dass sich viele aus den Reihen der Evangelischen Kirche dem Nationalsozialismus öffneten. 
Neben den Befürwortern des Nationalsozialismus sollen aber auch die Kritiker genannt werden: So verdienen Prof. Hans Ehrenberg und Albert Schmidt, beide in der Bochumer Innenstadt als Pfarrer der Bochumer Kirche tätig, sowie Martin Niemöller und Dietrich Bonhoeffer besondere Erwähnung. Die von 1877-1879 errichtete Christuskirche in Bochum wurde wie die von 1891-1895 errichtete Kaiser - Wilhelm - Gedächtniskirche in Berlin im Zweiten Weltkrieg zerstört. 
Von beiden Kirchen blieb der Turm, in Berlin nur teilweise, erhalten. 
Beide Türme prägen das jeweilige Stadtbild und sind Mahnmal für den Frieden und gegen Gewalt. 

In den Jahren 1957-1959 wurde nach Plänen des Architekten Prof. Oesterlen, Hannover/ Braunschweig ein Kirchenschiff erbaut, das den Turm integrierte, und dessen äußere Gestaltung von der Faltung des Grundrisses bestimmt wurde. 
Diese Kirche gehört zu den bedeutendsten Beispielen des evangelischen Kirchenbaues nach dem Zweiten Weltkrieg. Hierzu gibt es viele architekturkritische und baugeschichtliche Wertungen in internationalen Veröffentlichungen. 

In den Jahren 1959-1962 wurde nach Plänen des Architekten Prof. Eiermann, Karlsruhe zum Turmstumpf der Kaiser - Wilhelm –Gedächtniskirche zu Berlin ein Kirchenschiff in streng gegliederter Glas-Beton Architektur gebaut. 


Entsprechend der Bochumer Architekturaussage „ Erhalt des Turmes und Hinzufügung eines eigenständigen Kirchenschiffes“ wurde auch in Berlin der Symbolgehalt des Turmes betont: als Denkmal gegen Gewalt des Krieges. 
Das Kirchenschiff wurde als Zeichen der Neu- und Umorientierung nach der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges errichtet. Der Verzicht auf jede bildliche Darstellung, die leeren, monumental anmutenden Wände des Chorbereichs stehen im krassen Gegensatz zur Bilderflut im Stil des vergangenen Jahrhunderts und erinnern daran, Gott nicht zu vereinnahmen. Darüber hinaus gemahnt die das Deckengewölbe rahmende Dornenkrone die Gemeinde, sich nicht im Zeichen des imperialistischen
Sieges, sondern im Angesicht des Leides in dieser Welt zu versammeln. 

Das neu erschaffene Kirchenschiff setzt sich somit aktiv mit der Vergangenheit auseinander und zeugt gleichzeitig von einem Erinnerungsbruch, weil die Gedenkkapelle für die Gemeinde seit Kriegsende nicht mehr zugänglich ist: Dieses Stück Vergangenheit wurde von den Gläubigen symbolisch abgekapselt und der Zugang zum Chorraum über einen anderen Vorraum ermöglicht. 

Als Denkmal gegen die Sinnlosigkeit von Krieg und Nationalsozialismus verweisen Turm und Gedenkkapelle auf Irrwege der Geschichte. 
Der Verein Denkmal Christuskirche e.V. setzt sich auch vor dem Hintergrund alarmierender rechtsextremer Aktivitäten für den Erhalt des Ensembles ein. Er lädt vor allem dazu ein, aus der Geschichte zu lernen, um die Zukunft friedvoller und menschlicher zu gestalten. 

 

Ehrenamtliche Arbeit zur Sanierung des Helm der Christuskirche am Rathaus.

Auf Initiative des Oberbürgermeisters der Stadt Bochum, Ernst-Otto Stübers, gründeten Bochumer Bürgerinnen und Bürger im April 1996 den Verein "denk-mal-Christus Kirche". Die Mitglieder des Vereins haben es sich zum Ziel gesetzt, Spendenmittel  einzuwerben, denn, so der Vorsitzende des Vereins, Alt -Oberbürgermeister Heinz Eikelbeck:

"Die Christuskirche ist mehr als eine Kirche. Sie ist ein Zeichen der  Hoffnung und des Neubeginns." 

Der Verein führt den Namen: „denk-mal-christuskirche“ Turm, -Denk,- und Mahnmal Verein.

Die Anmeldung erfolgte: Verteinsregistereintrag: Nr. 2980 vom 16.August 1996 beim Amtsgericht Bochum.

Gegründet wurde der Turmbauverein am 23.04.1996 durch die Gründungsmitglieder, Oberbürgermeister a.D. Heinz Eikelbeck, Geschäftsführer Heinz Hossiep, Pfarrer Helmut Gera, , Denkmalpfleger  Dr. Hans Hanke, Rechtsanwalt Christof Wieschemann, Verwaltungsdirektor Peter Körn, Städtischer Angestellte Reiner Lehmkuhl, Superintendent a.D. Wilhelm Winkelmann , Dipl. Ing. Paul G. Wieschemann, und dem Kaufmann- Schatzmeister / Geschäftsführer des Vereins, Fred Bastan.

Von Anfang an entwickelten die Sponsoren des Vereins, wie z.B. der
Goldschmiedemeister/ Juwelier Michael Mauer eigene Ideen, die Erstellung der Uhr, das Erstellen von Medaillen.

Die erste großzügigen Spende erhielt der Verein zu den 100 Geschäftsjubiläen 1997 der Firma Mauer von annähernd 40,0Tsd.DM.

Der Initiative des Direktors Fritz Belo der Städtischen Sparkasse Bochum, zu seinem 60. Geburtstag verdankt der Verein eine überaus stolze Spende.

Eine beachtlich große Spende im Jahr 1998 wurde dem Verein zur Entwicklungen weiterer Ideen von Frau Borst (WAZ) überwiesen.

HelmvermessungVermessug

Im Jahr 1998 machte der Turmbauverein durch die Vermessung des Turmhelmes durch die Fachhochschule unter Leitung von Prof. Dr. Franz Josef Heimes und dem Dipl. Ing. Brechtken von sich reden. Der Turmhelm wurde Vermessen.

Durch Beschluss des Bezirksauschusses im Jahr 1996, die Christuskirche zu kulturellen Veranstaltungen zu nutzen, begann am 15.12.1996 um 16,00 Uhr ein Orgelkonzert unter der Leitung des Kantors Bernhard Buttmann, es folgte das Konzert der Bochumer Symphoniker zum Erhalt der Kirche, es brachte dem Verein 4650 DM ein.

 

Bereits im November 1994  wurde der kritische Blick auf das Christusmosaik im Turm gelenkt, nur keinen religiösen Kram, hatten sich die Schülerinnen und Schüler des Geschichtskurses an der 22.Goethe Schule  22.vorgenommen, als sie sich dazu entschlossen das Mahnmal in der baufälligen Heldengedenkkapelle, unter die Lupe zu nehmen.

In der Gegründeten ARGE der Schule wurde ein erstaunliches Ergebnis erarbeitet.

http://www.denk-mal-christuskirche.de/Bilder/1%20Projekt%20Goethe%20Schule1994.JPG

 

Der Förderverein " denk-mal-Christuskirche "sieht sich in der Pflicht das Projekt " Denkmal gegen Gewalt " des Kirchenkreises Bochum, zu unterstützen.

- In den Leibungen des Eingangsportals die Liste der „Feindstaaten“

leibung rechts

Leibung links im Mahnmal

 Leibung rechts  im Mahnmal

Christus

Christus über dem Eingang zur Kirche

Nun ist der Zugang,  Christuskirche und in den Turm, in das Mahnmal frei und die Turmkapelle kann über den Vorplatz, dem Platz des Europäischen Versprechens, besucht werden.

Der Platz des Europäischen Versprechens.

In hochkarätig besetzten Workshops hat die Stadt Bochum ein Konzept entwickelt für den „ungestalteten Stadtraum“ vor dem Turm, die als „zentrale Stätte des interkulturellen Austausches“ die Zukunft Europas vergegenwärtige.

„ Der Platz soll dieses nach außen tragen und ergänzen: Stadtraum und Idee als Einheit.“

Quelle des künstlerischen  Entwurfs von Jochen Gerz ist vor allem die „ Helden - Gedenkhalle“ im Turm der Christuskirche, an den Seitenwänden die Liste der im Ersten Weltkrieg gefallenen Bochumer Bürger.

Bild1

Namen der gefallenen Soldaten

pev 

-Platz des Europäischen Versprechens.

 In Jochen Gerz Entwurf  schließt eine dritte Namensliste an, die aus der Turmkapelle heraus über den neu gestalteten Platz in die benachbarten Stadträume fließt und die europäische Vergangenheit mit ihrer Zukunft verbinde

Sanierungs- - und Finanzierungskonzept 
Seit Anfang der 90er Jahre wird in der Bochumer Bürgerschaft eine intensive Diskussion um die Sanierung des Turmes der Christuskirche geführt. Zentrale Themen sind die Standfestigkeit des Kirchturmes sowie die Sanierung des Turmhelmes und der Glockenanlage. 
Die Standfestigkeit ist derzeit nicht unbedingt gewährleistet, da Materialverschleiß, Witterungs- und andere Umwelteinflüsse sowie dynamische Beanspruchung aus dem Glockengeläut zu irreparablen Schäden an der Bausubstanz geführt haben. 
Zwei Fragen werden in diesem Zusammenhang kontrovers diskutiert: unter welchen denkmalpflegerischen Gesichtspunkten soll die Instandsetzung erfolgen und mit welchem finanziellen Aufwand? 
Der Sanierungsbedarf bestand erstmalig nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. 
Im Zusammenhang mit der Errichtung des neuen Kirchenschiffes wurden ab 1957 die kriegsbedingten Schäden am Turm ausgebessert und die Steine des Helmes mit stählernen Zugankern gesichert. 
Im Jahre 1959 bekam der Turm eine neue Glockenanlage, die 4,00 m über dem alten Geläut installiert wurde. Um die Schwingungen der höher angebrachten Glocken auszugleichen, baute man in den 70er Jahren eine Gegenpendelanlage ein. Diese Maßnahme war jedoch unzureichend. Seit 1992 sind konkrete Sanierungsschritte eingeleitet worden, nachdem sich mehrfach Sandsteinbrocken vom Turm gelöst hatten. Der Evangelische Kirchenkreis Bochum beauftragte im Jahr 1996 einen Gutachter zur Erfassung der Bauschäden. Das Ergebnis des Gutachtens war eine akute Gefährdung der Standsicherheit des Turmhelmes und gravierende Schäden an der Außenfassade. 

Als Sanierungsmaßnahmen schlug der Gutachter die Abtragung, Reinigung und Neumauerung jedes einzelnen Steines vom Helm und Turmgalerie sowie die umfassende Säuberung und Ausbesserung der Fassade vor. 

Die veranschlagten Kosten von ca. 4,35 Mio.EUR sollten zu 80 % vom Land NRW und zu 20 % vom Evangelischen Kirchenkreis Bochum aufgebracht werden. Weil dieses Finanzierungsmodell nicht nachvollzogen werden konnte, stellte man die Sanierung zurück und das Glockenläuten ein. 


Im Jahr 1996 wurde der Verein Denkmal Christuskirche e.V. gegründet , um die Sanierungsproblematik publik zu machen und Mittel aus Spenden und anderen Quellen einzuwerben. 
Auf Initiative des Vereins wurde noch im selben Jahr durch einen weiteren Gutachter ein Sanierungskonzept erstellt, bestehend aus fünf technisch möglichen Varianten und deren Bewertung: 

1. Abtragen der Steine des Turmhelmes bis zum Turmstumpf, Kirche als Ruine ohne Helm. 
Vorteil: geringe Kosten 
Nachteil: Verlust der historischen Bausubstanz 

2. Abtragen der Steine des Turmhelmes und Nachbau der Silhouette mittels einer Edel- oder Cortenstahlkonstruktion. 
Vorteil: Erhalt der Silhouette 
Nachteil: Verlust der historischen Bausubstanz 

3. Reparatur des vorhandenen Turmhelmes mit gleichzeitigem Einbau einer statisch gesicherten Zusatzkonstruktion aus Stahl oder Beton. 
Vorteil: weitgehender Erhalt der Bausubstanz. 
Nachteil: gewisse technische Risiken, verbunden mit hohen Kosten. 

4. Sanierung wie im Jahr 1996 vom Gutachter vorgeschlagen. 
Vorteil: Erhalt der Bausubstanz. 
Nachteil: hohe Kosten. 

5. Reparatur des vorhandenen Turmhelmes, anschließende Außeneinkleidung des Turmhelmes mit Blei. 
Vorteil: Möglichkeit späterer Rückgängigmachung unter Beibehaltung der Bausubstanz bei moderaten Kosten. 
Nachteil: Beeinträchtigung des Erscheinungsbildes durch Bleieinkleidung. 

Die beteiligten Einrichtungen - dies sind: der Kirchenkreis Bochum, das Baureferat der evangelischen Kirche von Westfalen, das Westfälische Amt für Denkmalpflege sowie die zuständigen Behörden der Stadt Bochum - kamen im Juli 1998 überein, die Variante (3) zu favorisieren (steinsichtige Sanierung). 

Das Sanierungskonzept wurde daraufhin in drei Bauabschnitte bzw. Baustufen geteilt: 

Der 1. Bauabschnitt dient der Sicherung und steinsichtigen Sanierung des Turmhelms sowie weiterer Sicherungsmaßnahmen am obersten Teilstück des Turmschafts (Maßnahmen zur Gefahrenabwehr). Der Turmhelm muss mit Hilfe einer inneren Versteifung aus Stahlbeton gegen Kippen bzw. Einsturz gesichert und seine Oberfläche stabilisiert und geschützt werden. 

Für diesen 1. Bauabschnitt allein sind Kosten in Höhe von 1.499  Millionen EUR veranschlagt. 

Gleichzeitig kann dank der Einrüstung des Turms eine genaue Schadenserfassung am unteren und mittleren Turmschaft erfolgen. Hier wird es notwendig werden, die Sandsteinquader-Sichtflächen zu reinigen, rostende Eisenanker auszulösen und verwitterten Fugenmörtel zu entfernen. Teilweise ist der Wassergehalt in den Fugen so groß, dass angewehte Baumsamen keimen und zu mannshohen Büschen auswachsen. Auch ist der Zustand des Stützmauerwerks hinter dem großformatigen Sandsteinquadern weitgehend unbekannt. 

Für diesen 2. Bauabschnitt sind zur Zeit weitere 622,0 Tsd. EUR veranschlagt. 

Ein 3. Bauabschnitt dient der Sanierung und kritischen Rekonstruktion der Gedenkkapelle im Turmraum.
Die Wiederherstellung dieses Raumes, der vor über 80 Jahren nahezu flächendeckend mit einem Mosaik ausgestaltet wurde ist aufwendig, da wegen andauernder Wasserzuführung zunehmend mehr Mosaiksteine ausbrechen. Eine kritische Rekonstruktion dieser vormals sogenannten "Helden-Gedenkkapelle", die zu dem nationalistischen Pathos auf Distanz geht, ist zudem unerlässlich. 

Die Kosten für diesen 3. Bauabschnitt sind noch nicht erfasst. 
Die Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahmen belaufen sich mithin auf mindestens 2,3 Millionen EUR.
Ein erheblicher Teil dieser Summe ist nur mit Hilfe privater Unterstützung aufzubringen. 

Wir möchten dazu beitragen, diese Deckungslücke im Finanzierungskonzept zu schließen.

 Deshalb werben wir um Ihre Unterstützung.

Nachtrag November 2004

Nach nun mehr acht Jahren Aktivitäten rund um den Turm der Christuskriche Bochum ergibt sich folgendes erfreuliche Bild:

I. Bauabschnitt : Turmhelm : ausfinanziert / abgerechnet   Kosten gesamt: 1.150.851 Euro   davon Land NRW :  80 % Stadt Bochum : 10 % Eigen- & Spendenmittel : 10 %   II. Bauabschnitt : Turmschaft : ausfinanziert / abgerechnet   Kosten gesamt: 512.742, 56 Euro   davon Land NRW : 35 % Stadt Bochum :

10 % Deutsche Stiftung Denkmalschutz : 16 % Stiftung der Sparkasse Bochum : 9 % Eigen- & Spendenmittel : 30 %   III. Bauabschnitt : Gedenkraum :   Kosten überschlägig: 213.000 Euro   Finanzierung unter Beteiligung von:   Deutsche Stiftung Denkmalschutz : 25.200,- Euro Stiftung der Sparkasse Bochum : 33.799,- Euro Eigen- & Spendenmittel z. Zt.:  103.812,-  Euro.   Die Deckungslücke  in Höhe von z. Zt. 50.189,- Euro ist, wie die Kostenkalkulation des III. BA insgesamt, ein überschlägiger Wert, der sich nach jeweiligem Befund vor Ort verändern kann: Die restaurativen Maßnahmen im Gedenkraum selber fallen z.B. günstiger aus als geplant, die statischen Sicherungsmaßnahmen am Übergang zwischen Gedenkraum und Foyer drohen dagegen, erheblich aufwendiger zu werden als geplant.

Die Christuskirche Bochum ist mehr als eine Kirche.

Oberbürgermeister Heinz Eikelbeck

Axel Schäfer (MdB) übernimmt die Führung des Fördervereinsam 1.04.2009 und behällt diese bis 2014.
Alt Oberbürgermeister Heinz Eikelbeck war Vorsitzender von 1996 bis 2009.

Als Denkmal gegen Gewalt  ist die Christuskirche ein Wahrzeichen der Stadt Bochum.

In Deutschland ist kein zweites Beispiel für eine solche Kombination von Kriegsruine und Neubau aufgezeigt.

Wir die  Mitglieder der Vereins gehen immer davon aus, daß die Fertigstellung des Eingangsbereiches des Mahnmals zur Baumaßnahme "Christuskirche" gehört.

Dazu gehört auch, daß geöffnete Portal zu festgelegten Zeiten.

Alle Zuwendungen Land NRW und Behörden sind mit dem Ziel, der Öffnung und der Begehbarkeit des Mahnmal für die Öffentlichkeit, genehmigt worden.
Hierbei sollte aufgezeigt werden, daß der Platz der Europäischen Versprechen,auf Grund und Bochen,
dem Eigentum, der Stadt Bochum  entsteht.

Ende der Seite Freude,29.04.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

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