23.08.2010

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  Am 1.01.1962  wurde ich  zu den Fernmeldern  in die Ausbildungskompanie  1/3  nach Buxtehude eingezogen.
  Meine Dienstzeit betrug 18 Monate am gleichen Standort.

 Diese Kompanie wurde auch zum tragen von Sandsäcken bei der 
Flutkatastrophe in Hamburg und im alten Land angefordert.

  Für diesen Einsatz wurde mir der Flutorden des Landes Niedersachsen verliehen.

  Siehe:  Magix , Buxtehude 01.01.1962-30.06.1963

  Nach der Grundausbildung erfuhr ich eine Spezialausbildung als Richtfunker.
  So war ich drei Monate Gerätewart und drei Monate Truppführer bis ich zu Beginn des Jahres 1963
  wieder in die Ausbildungskompanie  kommandiert wurde.
  Hier war ich, bis zu meiner Entlassung am 30.06.1963, Ausbilder, die Leitung der Kompanie unterstand dem Herrn  Hauptmann Müller
  und die Vertretung lag in den Händen von Herrn Oberleitnand von Amtsberg.
  Mein Zugführer war Herr  Leitnand Unsel.
  Alles unterstand dem General Kranz, dem Lt. der IV. Panzerdifision.

Antik. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Vor 50 Jahren wurde Hamburg von einer beispiellosen Sturmflut heimgesucht. Ganze Stadtteile versanken damals in den Wassermassen - einige sind bis heute nicht mehr bewohnt.
In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 hatte die Elbe einen Wasserstand von 5,70 Meter über Normal Null erreicht - bis dahin Rekord und zu viel für die alterschwachen Deiche. Der erste bricht um 0.15 Uhr, 59 weitere folgen. Die Flut trifft Hamburgs Süden, vor allem den auf einer Elbinsel gelegenen Stadtteil Wilhelmsburg. 17 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, der die Stadt schwer zerstört hatte, leben viele Menschen noch in Behelfsheimen und Schrebergartensiedlungen.

Gerade war ich für18 Monate zur Bundeswehr, in die Ausbildungskompanie 1/3 als Wehrpflichtiger, eingezogen worden
Alarm, war überhaupt nichts neues aber auf einen LKW aufsitzen war für unsere Kompanie etwas neues.
Wir fuhren gegen 4.00 Uhr aus Buxtehude hinaus in Richtung Altes Land.
Aber nur kurz.
Als unsere "NATOZIEGE" vom Wasser umgeben auf der Landstrasse nur noch mitten auf der Strasse fuhr, dass wir mitten auf der Strasse waren sahen wir an den gepflanzten Obstbäumen an den Rändern der Strassen, im Licht der Autoscheinwerfer.
Denn um uns herum war nur Dunkelheit und Wasser
Toller Anblick, als es langsam hell wurde.
Ich saß im trocknen auf der Ladefläche und rings herum nur Wasser.
Die gesamte Kp auf LKWs verteilt fährt in eine Richtung auf Schleichwegen im Kreis in Richtung Stadte.

Absteigen, Beine vertreten.
Aufsitzen zurück auf die Ladefläche, weiter.
Zurück ins Wasser immer mitten durch die Obstbaume, kein Gegenverkehr,
Warum nicht.
Ach ja, wir sind beim Militär, die haben Funkgeräte,toll.
Ja, ich soll ja mal ein Funker werden.
Aber zurzeit geht mir der A............. auf Grundeis.
Gedrückte Stimmung nicht nur bei den Rekruten.
Sprachlosigkeit bei den Ausbildern.
Wo waren das Wissen und die Handhabung der Situation der Führungskrächte.
Keine Befehlsgewalt nur Menschlichkeit, unbegreiflich.
Hauptmann von Westernhagen Kp Chef, sprachlos.
Oberleutnant von Amtsberg, sehr aktiv, ja er kannte jeden Schleichweg von Stade bis Agatenburg, von Hamburg Altona bis Hitzacker, sein Wohnort.
Hilfsbereitschaft wurde großgeschrieben auf ein Mal, bei allen Unterführern vom Gefreiten, den Unteroffizieren bis zum Feldwebel.
Offiziere ratlos.
Nur helfen aber wie.
Ich musste mithelfen.
Sandsäcke tragen 800 Meter auf einem Deich, am Tag acht Mal hin und zurück
essen, schlafen.
Am nächsten Tag wieder.
Sandsäcke füllen war eine anstrebenswerte Arbeit.
Bis die Hubschrauber kamen, dann nur noch Sandsäcke füllen.
Mit der Zeit war die Angst vergangen wir erhielten regelmäßige Informationen zur Katastrophe




Und dann war es entlich so weit, ich hatte Glück, die Kubakriese war vorbei wir durften nach Hause.





Dieses ist ein Orginalbeleg und an dieser Stelle weise ich auf den Eintrag hin.
Mit meiner Entscheidung dem Deutschen Guttempler-Orden beizutreten kommt das Mitführen von alkoholischen Getränmken nicht mehr in Frage.

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Stand: 23.08.2010